Stadt Bitburg


Seitenkopf


Breadcrumb


Hauptinhalt

Geschichtsträchtiges Geburtstagsgeschenk für die Stadt Bitburg

17.7.2017 | - Bitburger Brauerei übergibt ein neues Stadtmodell an Bürgermeister Joachim Kandels

Die Bitburger Brauerei hat im Beisein von Ministerpräsidentin Malu Dreyer ein neues Stadtmodell aus Corian an Bürgermeister Joachim Kandels übergeben. Es ist ein Geschenk, das die Bitburger Brauerei anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums an die Stadt Bitburg machte. Das Modell, das insbesondere das römische Bitburg zeigt, soll seinen Platz innerhalb des archäologischen Rundweges „Römisches Bitburg“ finden, der von der Stadt zu einem multimedialen, modernen „römischen Parcours“ ausgebaut wird.

Sonntag, der 30. April 1995, war ein denkwürdiger Tag in Bitburg. Mit dem archäologischen Rundweg „Römisches Bitburg“ weihten die Vertreter von Politik, Brauerei und viele Ehrengäste ein Kleinod ein, wo die Besucher auf 16 Stationen einen hervorragenden Eindruck vom einstigen römischen Straßenkastell gewinnen können. Monatelang hatten Archäologen in Bitburg geforscht und anschließend ein Konzept für den Rundweg entwickelt.
Zustande gekommen war das Ganze durch eine Spende der Brauerei von 100.000 DM zu ihrem 175-jährigen Jubiläum im Jahr 1992, mit der das römische Erbe Bitburgs in ein besseres Licht gerückt werden sollte.

In diesem Jahr feiert die Brauerei nun ihr 200-jähriges Jubiläum. Und auch von diesem Jubiläum profitieren die Menschen in Bitburg und Umgebung. Im Rahmen der großen Freibier-Aktion am Bierbrunnen übergaben die Vertreter der Brauerei im Beisein von Ministerpräsidentin Malu Dreyer am 9. Juli 2017 ein besonderes Stadtmodell, das künftig Ausgangspunkt für einen Rundgang auf dem neuen „römischen Parcours“ werden soll. Der Parcours soll als Modernisierung des bisherigen römischen Rundweges mit zahlreichen optischen und multimedialen Elementen eine neue Wahrnehmung der wechselvollen Geschichte Bitburgs und seiner topografischen Einbindung in das ebenso attraktive Umland ermöglichen.

Hierzu konnte durch konzeptionelle und inhaltliche Beratung durch die Generaldirektion Kulturelles Erbe ein erster Schritt mit dem neuartigen Stadtmodell umgesetzt werden. Auf der Grundlage aktueller Forschungen werden die historischen Spuren in das aktuelle Stadtbild von Bitburg eingebettet. Aus dem heutigen Stadtplan erhebt sich die Rekonstruktion des antiken Beda. Die mittelalterlichen Stadterweiterungen ergänzen farblich zurückgesetzt das Bild.
Das mehrfarbige Material hebt die einzelnen Zeitstufen voneinander ab und ermöglicht einen intuitiven Zugang. Form und Gestaltung richtet sich nach Anforderungen und Interessen vieler Zielgruppen. Mit der plastischen Umsetzung wird auch die barrierefreie Vermittlung ermöglicht, die gleichzeitig mit Braille-Schrift ergänzt wird.
Als Material wurde der mineralische Werkstoff Corian gewählt, der nicht nur den Anforderungen einer Aufstellung im Freien gerecht wird, sondern eine detaillierte Darstellung von Topografie und Gebäuden ermöglicht.
Die Gestaltung des Modells erfolgte durch das Büro Sabine Reiser/ Trier.

Übergabe des neuen Stadtmodells (Ministerpräsidentin Malu Dreyer und ihr Ehemann Klaus Jensen (2.v.l.), von der Bitburger Braugruppe: Angelika Thielen, Stephan Fahrig, Jan Niewodniczanski und Matthäus Niewodniczanski sowie Bürgermeister Joachim Kandels) → → Foto: Stephan Garçon
Übergabe des neuen Stadtmodells (Ministerpräsidentin Malu Dreyer und ihr Ehemann Klaus Jensen (2.v.l.), von der Bitburger Braugruppe: Angelika Thielen, Stephan Fahrig, Jan Niewodniczanski und Matthäus Niewodniczanski sowie Bürgermeister Joachim Kandels) → → Foto: Stephan Garçon


Marginalinhalt




Service