Stadt Bitburg


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Stadtsanierung in Bitburg

Die Innenstadt ist das repräsentative Herz jeder Stadt.

Sie dient den Einheimischen als Wohn- und Einkaufszentrum und als Treffpunkt in der Freizeit. Die zahlreichen Besucher von auswärts fahren gezielt in die City, um eine Stadt kennenzulernen.

Deshalb ist es außerordentlich wichtig, dass die Innenstadt attraktiv und wohnlich ist. Mit dem Bau der Fußgängerzone wagte die Stadt Bitburg Ende der 70er Jahre einen ersten wichtigen Schritt zur Verschönerung der Innenstadt.
Begonnen hat alles mit den Sanierungsgebieten "Schliezgasse/ Schleifstein/ Annenhof" und dem kleinen Bereich "Nördlich der Liebfrauenkirche." Daneben wurden auch die Häuser der Kreissiedlungsgesellschaft Auf Burbet und in der Matthias-Grünewald-Straße über die Stadtsanierung modernisiert.

Im Gebiet "Nördlich der Liebfrauenkirche" wurden die baulichen Maßnahmen 1987 mit der Einweihung der Replik einer in Bitburg gefundenen römischen Jupitersäule abgeschlossen.

Im Sanierungsgebiet „Schliezgasse/Schleifstein/Annenhof“ wurden nach Abbruch von Altbausubstanz hauptsächlich Neubaumaßnahmen durchgeführt. So errichteten Stadt und private Investoren an der Ecke Poststraße/ Schleifstein mehrere Wohn- und Geschäftshäuser einschließlich einer kleineren Tiefgarage. Darüber hinaus baute die Stadt das Parkhaus „Annenhof“ mit 218 Stellplätzen.

Das Gebiet „Schliezgasse/Schleifstein/Annenhof“ wurde im Jahr 1990 um den Bereich „Auf Aterich“ erweitert.

Durch Schaffung optimaler Rahmenbedingungen ist es gelungen, dass auch in diesem Sanierungsgebiet eine erhebliche Anzahl von Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen in privater Trägerschaft erfolgten. Hierbei ist insbesondere der Neubau eines Verwaltungsgebäudes der Allgemeinen Ortskrankenkasse an der Ecke Schliezgasse/Adrigstraße zu nennen. Im Jahr 2000 wurde der Bereich um das Gebiet „Am Spitel/Backesgarten“ erweitert. Das nach der Erweiterung etwa 3,8 Hektar große Sanierungsgebiet erhielt den Namen „Südöstliche Altstadt“.

Seit 1986 gehört auch der Bereich "Ecke Kölner/ Dauner Straße" mit der alten Gerberei zu den städtischen Sanierungsgebieten. Dieses Gebiet befand sich vor Beginn der Durchführung städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen in einem desolaten Zustand. Entsprechend den Sanierungszielen tätigte die Stadt Bitburg erheblichen Grunderwerb. Im Rahmen ihrer Sanierungstreuhändereigenschaft wurden störende Betriebe ausgelagert und einzelne Bewohner im Rahmen eines Sozialplanes umgesiedelt. Im Jahr 1997 konnte die zweigeschossige Tiefgarage mit ihren 130 Stellplätzen vollendet werden. Begleitend dazu errichteten private Träger zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser. Das Gebiet zwischen Amtsgericht und Dauner Straße hat so bis zum Jahr 2000 ein völlig neues, modernes und stadtbildprägendes Gesicht erhalten.

Das Sanierungsgebiet "Im Graben/ Baptistgasse/ Hans-Lehnert-Gasse" wurde 1994 ausgewiesen und erhielt im Jahr 1999 den Namen „Nordöstliche Altstadt“. Nun bekam die Stadtsanierung den richtigen Schwung. Dieser Teilbezirk erwies sich aufgrund der großen Mitwirkungsbereitschaft der Anwohner als "Musterknabe" der Sanierung; innerhalb weniger Jahre wurden hier zahlreiche Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen durchgeführt. Die Stadt Bitburg selbst investierte in den Ausbau fast sämtlicher Straßen mit Natursteinbepflasterung in altstadtgerechter Art. Da das Sanierungsgebiet Bestandteil des römischen Stadtkerns ist, wird der gestalterischen Ausbildung eine besondere Bedeutung beigemessen. Die stadtgeschichtlich und historisch belegbaren Stadtstrukturen und noch vorhandene Einzelelemente, z.B. Römermauer, werden in besonderer Weise baulich berücksichtigt und als prägende Elemente der Stadtgeschichte zur Attraktivitätssteigerung des Gebietes dargestellt.

Im jüngsten Sanierungungsgebiet „Bedaplatz/Spitelspaisch“, welches 1996 festgelegt wurde, erfolgen nicht nur erhebliche Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen in privater Trägerschaft, sondern die Stadt Bitburg hat ein für sie außerordentlich wichtiges Projekt mit der Modernisierung des „Alten Gymnasiums“ und der Anlegung eines multifunktionalen Festplatzes mit 224 Stellplätzen verwirklicht. Der Platz wurde unter Berücksichtigung gestalterischer Komponenten so ausgebaut, dass dieser z.B. auch als neuer Festplatz für das Europäische Folklore-Festival und den Beda-Markt benutzt wird. Im Gebäude des „Alten Gymnasiums“ wurde das Kreismuseum und eine Kindertagesstätte eingerichtet. Dazu konnte ein privater Investor für die Restaurierung und Umnutzung der alten Turnhalle zu einem gastronomischen Betrieb mit angrenzendem Biergarten gefunden werden. Zusätzlich wurde eine Erschließungsstraße zwischen dem Kirchweg und der Prälat-Benz-Straße angelegt.

Durch die hervorragende Mitwirkung der privaten Grundstückseigentümer sowie der Investitionen von privaten Grundstückseigentümer wurden in den Sanierungsgebieten der Stadt Bitburg seit den 80er Jahren ca. 250 Verträge über die Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen an über 130 privaten Gebäuden abgeschlossen.

Außerdem hat die Stadt über 50 Ordnungsmaßnahmen (Ausbau bzw. Neuanlage von Straßen, Wegen, Plätzen sowie Niederlegungen von nicht erhaltenswerten Bauwerken) durchgeführt.

Mit all diesen Maßnahmen, die hier beispielhaft aufgeführt wurden, kann die Stadtsanierung in Bitburg eine sehr positive Bilanz ziehen. Für die Zukunft hat sich die Stadt noch Vieles in diese Richtung vorgenommen.

Der Adrigplatz in Bitburg
Der Adrigplatz in Bitburg


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