Stadt Bitburg


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Today is the day! Bitburger US-Housing an deutsche Behörden übergeben

14.11.2017


Der 6. November 2017 wird als ganz besonderer Tag in die Geschichte der Stadt Bitburg eingehen. An diesem Tag hat der Kommandeur des 52. Jagdgeschwaders der US-Air Force in Spangdahlem, Jason E. Bailey, die amerikanische Wohnsiedlung (Housing) in Bitburg an die Bundesrepublik Deutschland übergeben. Den symbolischen Schlüssel übergab der Colonel an Alois Börder, regionaler Abteilungsleiter der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA). Zuvor hatten beide die offizielle Übergabe-Urkunde unterzeichnet.

Zahlreiche Gäste, Repräsentanten des öffentlichen Lebens und des US-Flugplatzes Spangdahlem sowie deutsche und amerikanische Flugplatz-Mitarbeiter konnte Colonel Jason E. Bailey in der Aula der früheren High-School in der Housing Bitburg begrüßen. Er berichtete von dem schwierigen Projekt, die Housing innerhalb eines Jahres zur Übergabe an die deutschen Behörden vorzubereiten. Mit der Rückgabe der Housing gab er gleichzeitig eine Bestandsgarantie für den Standort Spangdahlem. In der Eifel-Region würden sich die Amerikaner heimisch fühlen, hier seien sie umgeben von guten Gastgebern, Partnern und Freunden.
BIMA-Vertreter Alois Börder hob die gute Zusammenarbeit zwischen deutschen und amerikanischen Stellen bei der Übergabe des 65 Hektar großen Areals mit seinen rund 1.000 Wohnungen und vielen anderen Einrichtungen hervor. Nun ginge es daran, gemeinsam mit der Stadt, die die Planungshoheit hat, das Gelände zu vermarkten. Börders Wunsch wäre ein ähnlicher Vermarktungserfolg wie seinerzeit beim Flugplatzgelände.
Kreisbeigeordneter Michael Billen stellte die besonders intensiven und vorbildlichen Beziehungen zwischen Deutschen und Amerikanern in der Eifelregion in den Mittelpunkt seines Grußwortes. Die Schließung der Housing sei glücklicher Weise nicht das Ende der amerikanischen Präsens im Eifelkreis.

Bürgermeister Joachim Kandels beleuchtete die Geschichte der amerikanischen Streitkräfte in Bitburg. Schon nach wenigen Jahren seien die Amerikaner mit ihren Familien integriert gewesen und zu Freunden geworden. Gleichzeitig seien die amerikanischen Streitkräfte mit dem Flugplatz Spangdahlem ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor in der Region. Nun würden die beteiligten Kommunen, also Stadt, Verbandsgemeinde und Eifelkreis sowie die BIMA vor der Herausforderung der Konversion des Geländes stehen. Leider sei die Bewerbung für eine Landesgartenschau nicht erfolgreich gewesen. Gleichwohl habe das Verfahren bereits gezeigt, was möglich wäre, und so eine solide Grundlage geliefert.

Mit der Rückgabe der Housing endete offiziell eine 80-jährige Militärpräsens in Bitburg, die mit dem Bau der Kaserne 1936 in der Mötscher Straße begann und Anfang der 50er Jahre mit dem Bau des Flugplatzes und der Wohnsiedlung fortgeführt wurde. Mit dem 7. November sind alle militärischen Einrichtungen in der Kreisstadt geschlossen. Dennoch wohnten zum Stichtag 30.6.2017 auch weiterhin 462 amerikanische Soldaten einschließlich ihrer Familien in privaten Wohnungen im Stadtgebiet. Und viele Bitburger fahren jeden Tag zu ihrem Arbeitsplatz auf den benachbarten US-Flugplatz in Spangdahlem.

Und so ist natürlich auch die Stadt Bitburg bestrebt, ihre guten Beziehungen zu den amerikanischen Freunden weiterhin zu pflegen.


Wing-Commander Colonel Jason E. Bailey übergibt den symbolischen Schlüssel an BIMA-Abteilungsleiter Alois Börder. Links der Kreisbeigeordneter Michael Billen und Bürgermeister Joachim Kandels.
Wing-Commander Colonel Jason E. Bailey übergibt den symbolischen Schlüssel an BIMA-Abteilungsleiter Alois Börder. Links der Kreisbeigeordneter Michael Billen und Bürgermeister Joachim Kandels.


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